Dienstleistungen
Nachträgliches Fußboden einfräsen
2. Fräsen: Mit einer Staubsauger-Fräse werden die Kanäle sauber und nahezu staubfrei in den Boden eingebracht.
3. Rohrverlegung: Die Heizrohre werden in die Nuten eingelegt und an den Verteiler angeschlossen.
4. Verschließen der Kanäle: Die gefrästen Nuten werden mit einem geeigneten Material (z. B. Vergussmasse oder Fließestrich) verfüllt. Dies sorgt für einen bündigen Abschluss – jedoch ohne vollständigen Niveauausgleich der gesamten Bodenfläche.
5. Optionaler Ausgleich: Wer eine absolut ebene Fläche für empfindliche Bodenbeläge benötigt, kann im Anschluss einen vollflächigen Ausgleich (z. B. mit Ausgleichsmasse) vornehmen lassen – ganz nach Wunsch und je nach geplantem Bodenbelag.
6. Belag: Anschließend kann der bestehende Bodenbelag (z. B. Parkett, Laminat oder Fliesen) wieder verlegt oder ein neuer Belag aufgebracht werden.
Diese Methode eignet sich besonders für Modernisierungen und Altbauten, in denen eine Fußbodenheizung nachgerüstet werden soll, ohne Türen anpassen oder den Bodenaufbau erhöhen zu müssen. Sie ist ideal für alle, die eine effiziente und unsichtbare Wärmequelle wünschen – ob im Wohnzimmer, Bad oder in der gesamten Wohnung. Dank der niedrigen Vorlauftemperaturen arbeitet die eingefräste Fußbodenheizung besonders energiesparend und ist perfekt für den Betrieb mit Wärmepumpen geeignet.
Fußbodenheizung im Trockenbausystem
2. Verlegung der Trockenbauplatten: Spezielle Trockenbau-Elemente (meist mit integrierten Alu-Profilschienen ) werden lose oder verklebt auf den Untergrund gelegt. Sie bestehen aus Gipsfaser- oder Holzfasermaterial und sorgen für eine hervorragende Wärmeleitung.
3. Rohrverlegung: Die Heizrohre werden direkt in die dafür vorgesehenen Bahnen oder Noppen eingelegt – schnell, einfach und ohne Fräsarbeiten.
4. Anschluss: Die Rohre werden an den Verteiler angeschlossen und das System wird auf Dichtheit geprüft.
5. Bodenbelag: Anschließend kann der gewünschte Bodenbelag (z. B. Laminat, Parkett, Teppich oder Fliesen im Dünnbett) direkt auf die Trockenbauelemente aufgebracht werden. Da keine Trocknungszeit anfällt, ist der Boden sofort begehbar.
Fußbodenheizung im Noppensystem
2. Verlegung der Noppenplatten: Spezielle Noppenplatten (meist aus Styropor oder Hartschaum) werden großflächig verlegt. Die Noppen dienen als Halterung für die Heizrohre und sorgen für einen gleichmäßigen Abstand.
3. Rohrverlegung: Die Heizrohre werden einfach zwischen die Noppen eingelegt – ganz ohne Werkzeug, fräsen oder kleben. Das spart Zeit und hält die Montage sauber.
4. Anschluss und Prüfung: Die Rohre werden an den Verteiler angeschlossen und das System wird auf Dichtheit geprüft.
5. Bodenbelag: Anschließend kann der gewünschte Bodenbelag (z. B. Laminat, Parkett, Teppich oder Trockenestrichplatten für Fliesen) direkt auf die Noppenplatten aufgebracht werden. Der Boden ist sofort begehbar – keine Trocknungszeit.
Das Noppensystem ist perfekt für alle, die eine kostengünstige und schnell montierte Fußbodenheizung suchen. Besonders punktet es bei Sanierungen mit geringer Aufbauhöhe, auf Holzbalkendecken oder in Räumen, in denen eine saubere und trockene Bauweise gefragt ist. Dank der niedrigen Vorlauftemperaturen arbeitet auch dieses System äußerst effizient und ist hervorragend für den Betrieb mit Wärmepumpen geeignet.